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Kriminelle versuchen derzeit wieder vermehrt mit dem sogenannten „Medizintrick“ gutgläubige MitbürgerInnen um ihr Erspartes zu bringen. Zu diesem Zweck kontaktieren sie ihre Opfer via Telefon und geben sich als Ärzte bzw. Mitarbeiter diverser Kliniken aus. Den Opfern wird anschließend, entgegen den Tatsachen mitgeteilt, dass sich ein naher Familienangehöriger in einem Krankenhaus befindet und eine tödliche Krankheit diagnostiziert worden sei.
Zur weiteren Behandlung und um den Tod des Angehörigen zu verhindern, sei ein sehr teures Medikament erforderlich. Die Bezahlung des Medikaments müsse nun schnellstmöglich erfolgen und soll an einen Kurier der Klinik übergeben werden.
In den letzten Wochen wurde eine große Anzahl von derartigen Betrugsversuchen festgestellt.
Die Polizei ersucht daher, auf solche Kontaktversuche nicht einzugehen, diese sofort abzubrechen und der Polizei zu melden. Grundsätzlich gilt es, unbekannten Personen ein gesundes Misstrauen entgegenzubringen und die entsprechenden Forderungen keinesfalls zu erfüllen.
Wie können Sie sich schützen?
Kriminelle versuchen derzeit wieder vermehrt mit dem sogenannten „Polizeitrick“ gutgläubige MitbürgerInnen um ihr Erspartes zu bringen. Zu diesem Zweck kontaktieren sie ihre Opfer via Telefon, oftmals mit einer gefälschten Nummer der Polizei (059133), und geben sich als Polizisten aus. In den letzten Wochen wurde eine große Anzahl von derartigen Betrugsversuchen festgestellt.
Die Täter sprechen sehr oft hochdeutsch und geben an, dass ein naher Angehöriger einen Verkehrsunfall verursacht habe.
Die aufgrund dessen drohende Haftstrafe könne nur durch Bezahlung einer sehr hohen Geldsumme verhindert werden.
Landeskriminalamt Niederösterreich – Kriminalprävention
Tel.: 059 133 - 30 – 3333 / Mail: lpk-n-lka-praevention@polizei.gv.at
04.02.2026 12:31